Resturlaub von Thommy Jaud

jaud_resturlaubDas nun angesprochene Buch ist eher durch einen Mitnahmeeffekt in die Urlaubslektüre gerutscht. Ich kannte es vorher nicht, was den entscheidenden Vorteil hat, dass ich auch keine Erwartungen in dieses Buch hegte.

Thommy Jaud ist (mir) ja zunächst durch die Verfilmung von “Vollidiot” bekannt geworden. Den Film fand ich bis auf wenige Pointen eher weniger gut, das Buch soll dennoch, wie so oft, besser sein.

Protagonist dieses Buches ist Peter “Pitschi” Greulich, seines Zeichens PR-Berater der Brauerei “Seppelpeter”. In einer Kurzschlussreaktion unter dem Motto “Hab ich schon alles erlebt” und dem Druck seiner Umwelt nun endlich für Haus, Hof und Kinder zu sorgen, entschließt er sich kurz vor Abflug mit Freundin und Freunden in den Urlaub das Weite zu suchen.

Die Weite findet er in Buenos Aires. Dort lebend in einer WG macht er sich auf, sein Leben neu zu entdecken. Hierbei entstehen wirklich sehr nette kleine Geschichten, die am Ende nur zu einem Ziel führen können.

Allgemein wird beschrieben:

Eine ziemlich komische Geschichte über einen 37-jährigen Brauerei-Manager, der ausgerechnet am Ende der Welt das sucht, was er zu Hause längst hatte.

Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Es war kurzweilig und die Geschichten nie langweilig. Der inhaltliche rote Faden war auch so gestrickt, dass er über weite Strecken realistisch bleibt.

Ich darf auch hier verweisen, dass das Hörbuch von Christoph Maria Herbst gelesen wird, der selbstverständlich unnachahmlich in die verschiedenen Charaktere geschlüft ist.

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