Arm aber sexy !
Einem Oster-Ferien-Ausflug der besonderen Art haben wir uns in diesem Jahr hingegeben. Ein Tagesausflug nach Berlin.
Mal eine ganz neue Erfahrung: Als lupenreiner Touri die Hauptstadt kennenlernen. Ich nehme das Fazit vorweg: Es war ein gelungener Tag!
8.00 Uhr: Abfahrt in Braunschweig
Die Bahnreise mit dem ICE haben wir frühzeitig online gebucht. 78 Euro hin und zurück für die ganze Familie inklusive Platzreservierung. So günstig und entspannt fahre ich nicht mit dem Auto nach Berlin. Allein schon der Zeitvorteil. Die Fahrtzeit betrug 90min. Also kurz eingenickt, schwupps schon waren wir da.
9.25 Uhr: Ankunft in Berlin
Am Hauptbahnhof die Gruppen-Tageskarte für den ÖPNV gekauft, ging es mit der S-Bahn schon in Richtung Alexanderplatz. Eigentlich nicht auf dem Plan, haben wir uns kurzum entschlossen, auch den Fernsehturm via Fahrstuhl zu besteigen.
Die Entschädigung für kanpp 11 Euro Eintritt war ein wunderbarer Ausblick auf die zusammengeführte deutsche Hauptstadt.
11.00 Uhr: Sealife
Wenige Gehminuten vom “Alex” lag unser erstes Planungsziel: Sealife mit Aqua Dom. Auch hier haben wir die Karten bereits online gebucht. Das bescherte uns einen fast wartefreien Zugang.
Wir hatten bereits das Sealife in Hannover besucht und durch die Onlinebuchung der Tickets haben wir damals bestimmt 2 Stunden Wartezeit gespart.
Die besondere Attraktion ist der Aqua Dome. Im größten zylindrischen Aquarium werden die Besucher durch die Mitte hindurch mit einem Fahrstuhl durch das Aquarium gefahren. Die Fahrt dauert 5 Minuten, gefühlt waren es (leider) einige weniger.
Entgegen der Ankündigung erfolgt der Ausstieg nicht mehr oberhalb des Aquariums. Dort erwartete ich eigentlich einen guten Panoramablick von oben auf das Aquarium. Stattdessen werden die Besucher ohne Ausstieg wieder nach unten gefahren.
Recht interessant beim Aqua Dome ist, dass der Zylinder inmitten eines Hotels gebaut ist. Der Ausblick aus dem angedeuteten Balkon beschert einen Blick darauf, ob die Fische 24 Stunden im Kreis schwimmen oder auch nicht.
14.30 Uhr: Legoland Discovery
Nach der Einnahme von Nahrungsmitteln zur Mittagszeit beförderte und die U-Bahn zum Potsdamer Platz. Im oder am Sony-Center wartete dann die nächste Station. Mit dem Sealife Ticket konnte man vergünstigt für nur 5 Euro einen Besuch im Legoland Discovery buchen.
Unterm Strich bot das Legoland das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Das Legoland ist eine komprimierte Spiel- und Entdeckungsreise. Am Eingang bekommt man eine Stempelkarte, die die Kinder durch die acht verschiedenen “Landschaften” führt. Am Ende jeder Entdeckung ist ein Stempel vorhanden, mit dem man die ausgehändigte Karte “entwerten” kann.
Im Legoland warteten eine Miniaturwelt mit bekannten Berliner Bauten, eine kleine Drachen-Erlebnisbahn, ein Legobauland, ein Indianer Jones Dschungelland, ein 4D-Kino und eine Lego-Fabrik. In der Legofabrik werden in Echtzeit Legosteine hergestellt. Am Ende der Fabrikführung erhält jeder Besucher einen “warmen” Legostein.
Kleiner Nachtrag: Die Legosteinherstellung in kindgerecht dargestellt und (selbstverständlich) nicht echt!
Mein Tipp: Wer Berlin mit Kindern besucht, der darf zur Entspannung und Beschäftigung der Kinder das Legoland nicht vergessen.
17.15 Uhr: Auf zum Ku’damm
Nach S- und U-Bahn stiegen wir nun auf einen Bus um. Die Haltestelle lag direkt vor unseren Füßen, Busse fahren (fast) im Minutentakt. Ausstieg an der Gedächtsniskirche, kurz flaniert, Einblick in das KaDeWe und wieder retour zum Hauptbahnhof.
Mit einer Currywurst, Berliner Art, endete der kurzweilige Tagesausflug. Festellen muss ich, dass ich im Laufe des Tages mehr Ausländer getroffen und sprechen hören habe, als Berliner. Ich fragte mich also: “Gibt es Berliner in Berlin oder heißen die Krapfen?”.



