Der Trotzkopf
Das Lesen des hiesigen Informationsmediums macht in diesen Tagen besonderen Spaß. Beherrschendes Thema: Schacht Konrad oder liebevoll “Konni” genannt.
Nun, vor einer Woche bemängeln örtliche Mandatsträger die fehlende interessierte Bürgerschaft wenn es um die Transportsicherheit geht. Bereits den Wetteinsatz im Koopf trat der von mir getippte Umstand ein: via Leserbrief rechtfertigte sich die interessierte Bürgerschaft.
Wenn einem keine guten Gründe mehr einfallen, geht eines immer: “Die Buhmänner lügen mit falschen Zahlen und neue Erkenntnisse gebe es nicht”.
Nicht überraschend dann Anfang der Woche die Ankündigung des örtlichen Klageführers, der nun vor den Europäisches Gerichtshof zieht. Für sich, sein Kind und des Guten nicht genug, auch für meines!
Spontan fiel mir hierbei die Serie “Der Trotzkopf” ein. Wie ein kleines trotziges Kind, dass nicht einsehen will, wann auch mal Schluss sein kann (das kann ist wohlüberlegt!).
Glücklicherweise für die Klageführer werden die Kosten über einen Rechtshilfefond beglichen. Ich glaube mich erinnern zu können, dass sich der Rat mal aus rechtlichen Gründen gegen eine Spende in den Rechtshilfefond entschieden hat. Richtig so! Meiner Ansicht nach gehören in diesen Topf keine öffentliche Mittel, die ausschließlich von Privatpersonen geschröpft wird. Auch kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, für so ein unterfangen Geld zu spenden.
Die nächste Welle rollt bereits unaufhörlich auf uns zu: Mittelverteilung des “Konni-Fonds” der Bundesrepublik und Atomwirtschaft.
Das erste Stück Bärenfell betrifft die Aufteilung auf die Nachbargemeinden; das zweite Stück Bärenfell wird dann verteilt, wenn es darum geht, in welche Projekte die Gelder fließen sollen.
Frage: Wo ist der noch zu erlegende Bär?



