28 Jahre später…
Viele tausend Blogs werden sich in den nächsten Tagen inhaltlich mit des Eurovision Song Contest (ESC) befassen. Dieser wird einer davon sein!
Bereits zum dreizehnten Mal wohnten wir in illustrer Runde dem ESC bei. Es sollte ein denkwürdiger Abend werden. Die äußeren Umstände haben ihresgleichen dazu beigetragen: Sonnenschein, Grillabend, Cremé Bruleé und (in weiser Voraussicht!) ein Crémant.
Die letzten Einschätzungen nährten Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden des deutschen Beitrages. Von Beginn an war klar: Nächstes Jahr reisen wir nach … Berlin, Hamburg – egal, Hauptsache Deutschland!
Um einem eventuellen hohen Enttäuschungsgrad vorzubeugen, haben wir festgehalten: “Gefeiert wird bis Platz 3″, was durchaus machbar wäre.
Der Verlauf des ESC zeigte, dass in diesem Jahr durchaus gute Konkurrenz am Start war. Der Höhepunkt sicherlich der Auftritt von Lena. Der nahezu perfekter Grand Prix Auftritt. Hohe Bühnenpräsenz, starker Ausdruck. Ein Auftritt, der sich einprägen sollte.
Dann die ersten Punkte. Dänemark zieht bereits mit zwei 12′er davon, Deutschland mit 8 und 3 Punkten im ersten Drittel. Ernüchterung macht sich breit. Es folgen die ersten Zehner und Achter. Dänemark zieht mit, Türkei kommt auf!
Jubel beim ersten Zwölfer seit ….. unendlich langer Zeit! Es folgen weitere Achter und Zehner. Deutschland führt mit einem Polster von ca. 30 Punkten. Dann wieder eine kleine Durststrecke; es folgen Einer und Dreier. Türkei und Dänemark verlieren wichtige Punkte. Deutschland kann sich immer mehr absetzen. Dann 10 Wertungen vor dem Ende ist der Vosprung zu groß.
Sensationell gewinnt Lena und Stefan Raab. Damit sollte sich ein Satz in den Ohren klingen: “Deutschland kann doch noch mit dem richtigen Lied gewinnen!”. Darauf Stößchen mit einem Crémant!



