Neue Drucker braucht das Land!
Warum dieser Drucker?
Im heimischen Arbeitszimmer will man sich ja nicht mit unzähligen Elektronikkästen zumauern, so dass ein All-In-One (AIO) Gerät eine gute und verlässliche Möglichkeit ist. Mein Vorgängermodell, der HP 2840, hatte seine Grenzen erreicht.
Folgende Voraussetzung sollten (und werden) erfüllt sein: Scannen zu Win7, Fax, Farblaserdrucker. Um der stetigen Kalibrierung der Trommel aus dem Weg zu gehen, sollte es dann auch nur ein Single-Pass Drucker sein.
Unboxing
Seit längerer Zeit arbeitet HP mit einer guten Unboxing-Anleitung. Man muss also nicht mehr den Drucker aus der klemmenden, quietschenden Styroporummantelung heben, sondern lediglich hinlegen und bequem an den seitlichen Laschen herausziehen.
Der Drucker selbst ist nochmal in Folie gepackt. Alle relevanten Klebefolien sind farblich so markiert, dass man sie leicht findet. Wer unsicher ist, eine „Abklebeanleitung“ ist im beiligenden Heft „Erste Inbetriebnahme“
Das Gerät war also in 10 Minuten betriebsbereit.
Erster Eindruck
Im Gegensatz zu dem Vorgängermodel HP 2840 (Trommel) ist dieser Drucker ca. 30% kleiner. Man mag gar nicht glauben, was in so einem kleinen „Freund“ alles drin ist.
Da ich, auch für den Heimbereich, mit vielen Druckern arbeite, scheint mir das Papierfach mit 150 Blatt etwas zu klein geraten. Mal sehen wie es im täglichen Betrieb stört.
Der obere ADF ist wie gewohnt in Plastik. Macht erst mal nicht so einen stabilen Eindruck.
Inbetriebnahme
Der Drucker läuft via LAN im heimischen Netz via FritzBox, kann aber alternativ auch über USB angeschlossen werden. Die erste Inbetriebnahme dauert ca. 4-5 Minuten. Der Drucker rattert ganz schön laut, ich hoffe das ist auch nicht so im
täglichen Betrieb.
Per Touchdisplay startet man den Druck des Konfigurationsberichtes. Dort enthalten, wichtig, die IP-Adresse des Druckers.
Die Installation ging reibungslos, Treiber und Software waren nach noch nicht einmal 10 Minuten installiert. Es schließt sich das Einstellungsmenü des Faxgerätes an.
Faxen konnte ich noch nicht machen, der erste Druck und Scan ging dafür umso schneller.
Zum Scannen gibt es ein gut gestaltetes Menü, dass keine Wünsche offen lässt und dem Laien einen sofortigen Einstieg ermöglicht.
Grundsätzlich sei zu sagen, dass das Menü im Touch-Display, sowie die Software auf dem PC für Laien sehr gut zu verstehen ist. Es bedarf also keiner großen EDV-Kenntnis, diesen Drucker zum Laufen zu bringen.
Handhabung
Die Handhabung erfolgt über das übersichtliche Touch-Display. Schnörkellos, farbig und überschaubar.
Der Druck kommt angemessen schnell. Das befürchtete Rattern hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Wichtig, auch im Hinblick auf einen Arbeitsplatzdrucker: Der Drucker schaltet sich unmittelbar nach dem Druck in den Wartemodus. Also kein Nachlaufen der Lüfter etc.
Fazit
Nach dem ersten Scannen und Drucken arbeitet das Gerät wie gewünscht. Der Scan bei 200dpi war überraschend gut. Die Dateigröße bei 5 Seiten Graustufen mit 1,2 MB für meinen Geschmack etwas groß. Dass muss jeder aber für sich je nach Bedarf einstellen.
Der Drucker hat knapp 300 EUR gekostet (Stand: 05/2011) und nach dem ersten Tag ist er sein Geld wert und ich bereue den Kauf nicht.
Hinweis:
Für 50 EUR gibt es noch die Variante mit der WLAN Anbindung (CM 1415fnw).




