Über mich
Im tristen Novembergrau des Jahres 1970 trug es ich zu, dass gegen Mittag ein kleines “Michelin”-Männchen das Licht in der Salzstadt erblickte.
Nach drei Jahren intensiven Familienlebens wurde es meinen beiden Erziehungsberechtigten zu bunt und schickten mich freundlicherweise in den Kindergarten.
Es folgte die damals noch beliebte Vorschule.
In den mitunter hartenSozialisationsprüfungen der Schulzeit wagte ich hier und da den gedanklichen Quantensprung “Was nützt mir eine mathematische Kurvendiskussion im pre- und postneutralen Alltag?”
Im zarten jünglichen bzw. jugendlichen Alter von Mitte Teen verwechselte ich doch glatt die Hauswirtschafts- mit der Handelsschule, die ich dann schlußendlich erfolgreich abschloß.
In der Erwartung “jetzt ist Schluß mit Schule”, kam mir die hiesige Stadtverwaltung entgegen und weiter gings mit Berufsschule und der (späten) Erkenntnis “Schule hört nie auf”.
Alles ging so seinen sozialistisch (Studium der Sozialpädagogik), diktatorisch (Zivildienst), demokratischen Gang (“was machst’n jetzt”).
Nach Irrungen und Wirrungen habe ich nun mit der (selbsternannten) Traumfrau eine statistisch gesehen Kleinstfamilie (0,3 Kinder fehlen zu Standardfamilie) gegründet habe.
Fehlt somit nach gutem alten Brauch noch das Baum einpflanzen.



